Allgemeine Fragen

  • Wie registriere ich meine ELAC Lautsprecher?

    Auf der ELAC Website ist eine direkte Registrierung Ihrer Lautsprecher nicht
    möglich, aber gerne übernehmen wir dieses persönlich für Sie. Folgen Sie bitte
    den Schritten dieser Anleitung zur Registrierung Ihrer ELAC Lautsprecher, um
    den Anspruch der Garantie auf zehn Jahre bei passiven Produkten und zwei
    Jahre bei aktiven Produkten zu erhalten. Nach erfolgter Registrierung geht Ihnen
    dann das ELAC Garantiezertifikat auf dem Postweg zu.

    1. Bitte senden Sie uns zur Registrierung Ihrer Lautsprecher eine Kopie des
    Kaufbelegs per Email (barth@elac.com), per Fax (0431 64774 95) oder per
    Post (ELAC Electroacustic GmbH, Rendsburger Landstraße 215, 24113 Kiel)
    zu.

    2. Wir benötigen ebenfalls Ihre kompletten Kontaktdaten (Adresse, Telefon,
    Email)* und die 12-stellige Seriennummer jedes einzelnen Lautsprechers
    (diese finden Sie auf der Rückseite oder unter der Bodenplatte) für die
    Abwicklung.

    Bei Rückfragen steht Ihnen Frau Stefanie Barth gern zur Verfügung unter
    0431/647 74 15.
    Vielen Dank.
    Ihr ELAC Team
  • Wo finde ich Bedienungsanleitungen von alten ELAC Geräten?

    Scans alter Bedienungsanleitungen von ELAC-Plattenspielern und mehr finden Sie auf folgender Community Website.
    http://wegavision.pytalhost.com/elac.html

  • Gibt es noch Ersatzteile für ELAC-Geräte, die vor 1980 produziert wurden?

    Da sich ELAC seit über 20 Jahren ausschließlich mit der Entwicklung und Herstellung von Lautsprechern beschäftigt, werden keine Elektronikgeräte mehr produziert. Ersatzteile sind leider nicht mehr erhältlich.
  • Gibt es noch ELAC-Tonabnehmer?

    Tonabnehmer werden von ELAC seit 1997 nicht mehr produziert. Vergleichbare Ersatznadeln erhalten Sie bei:

    DOS Stereo Geräte GmbH
    Rudolf-Diesel-Str. 1
    53879 Euskirchen
    Tel.: +49(2251) 7 749 300
    Fax: +49(2251) 7 749 303
    E-Mail: info@dos-hifi.de
    Internet: www.dos-hifi.de
  • Welche Kabel werden empfohlen?

    Das Angebot an Kabeln ist sehr vielfältig. Daher können keine konkreten Empfehlungen den Kabeltyp oder -Hersteller betreffend gegeben werden. Unsere Regal- und Standboxen eignen sich in der Regel für die Aufnahme von Kabelquerschnitten bis 4 mm². Für diese Boxen raten wir zu minimal 2,5 mm², bei größeren Kabellängen (>5 ... 10 m) kann es sinnvoll sein, den größten möglichen Querschnitt von 4 mm² auszuschöpfen. Für die Satelliten der Cinema-Systeme sind 0,75 ... 1,5 mm² ausreichend.
  • Gibt es Sonderlackierungen?

    In Einzelfällen sind Sonderlackierungen möglich, bitte fragen Sie in unserer Verkaufsabteilung (Tel. +49(431) 647 740) nach.
  • Gibt es noch die ELAC-Schablone?

    Ja. Sie können die Tonabnehmer-Justier-Schablone unter diesem Namen bei folgender Firma erwerben:

    DOS Stereo Geräte GmbH
    Rudolf-Diesel-Str. 1
    53879 Euskirchen
    Tel.: +49(2251) 7 749 300
    Fax: +49(2251) 7 749 303
    E-Mail: info@dos-hifi.de
    Internet: www.dos-hifi.de
  • Wo finde ich die ELAC-Verkaufspreise?

    Auf der ELAC-Webseite sind die einzelnen Modelle nicht mit Preisen ausgezeichnet, da ELAC-Lautsprecher nicht online zu kaufen sind.
    Unsere Lautsprecher werden ausschließlich über autorisierte ELAC-Fachhändler mit ausführlicher Beratung und fachmännischer Vorführung angeboten. Dort erhalten Sie alle Informationen - auch zu den Preisen - über die verschiedenen ELAC-Lautsprechermodelle.
    Außerdem steht im Downloadbereich eine UVP-Preisliste als PDF zum Herunterladen zur Verfügung.

Fragen zu Lautsprechern

  • Gibt es spezielle Wandhalterungen für ELAC-Lautsprecher?

    Passende Wandhalter entnehmen Sie bitte den entsprechenden Produktseiten. Darüber hinaus können Sie für viele unserer Boxen auch universelle Wandhalterungen verwenden. Der Fachhandel berät Sie hierzu sicher gern.
  • Welche ELAC Lautsprecher sind geschirmt und lassen sich unmittelbar neben/auf einem Röhren-Fernseher aufstellen?

    Alle Satelliten der Cinema Systeme sowie die speziellen Centerlautsprecher sind magnetisch geschirmt und können damit unproblematisch zu einem Röhren- Fernsehgerät platziert werden.
    Bei modernen Flachbildfernsehern existiert diese Problematik nicht, da sie vollkommen unempfindlich gegen benachbarte Dauermagnetfelder sind.
  • Sind ELAC Lautsprecher digital-surround-fähig?

    Alle ELAC-Lautsprecher sind für Frequenzen bis mindestens 20 kHz angelegt. Durch die Einstellmöglichkeiten eines jeden AC3-Verstärkers / Receivers sind alle ELAC-Lautsprecher AC3-fähig. Je nach Anwendungszweck und Größe / Frequenzumfang der Boxen kann im Menü des Verstärkers die Stellung „small“ und „large“ gewählt werden.
  • Wie nahe am TV können die Hauptlautsprecher positioniert werden?

    Aufgrund der magnetischen Streufelder von Lautsprechern sollte je nach TV-Typ ein Abstand von ca. 50 cm eingehalten werden. Dies gilt jedoch nur für Röhrenfernsehgeräte.
    Bei modernen Flachbildfernsehern existiert diese Problematik nicht, da sie vollkommen unempfindlich gegen benachbarte Dauermagnetfelder sind.
  • Können Regallautsprecher auch hingelegt werden?

    Ja. Anwinkeln und auf den Hörplatz ausrichten.

  • Wie positioniere ich die rückwärtigen Lautsprecher?

    In ca. 1,5 m Höhe vom Fußboden und leicht in den Raum hineingedreht, aber nicht unbedingt direkt auf den Hörer.
  • Wie stelle ich die Lautsprecher optimal auf?

    Die Firma ELAC Technische Software hat ein Computer-Programm entwickelt, mit dessen Hilfe man die optimale Aufstellung im Wohnraum berechnen kann. Dieses Programm CARA 2.2 Plus PowerPack kostet 69,00€ (incl. MwSt) + Versandkosten.
  • Kann ich eine 4 Ω Box an einem (Surround) Verstärker anschließen, der 6…8 Ω-Boxen vorschreibt?

    Beim Betrieb einer „4 Ω Box“ an einem „8 Ω Verstärker“ wird dieser elektrisch stärker belastet.
    Trotzdem ist das in den meisten Fällen problemlos möglich, insbesondere dann, wenn der Verstärker an 8 Ω 80 Watt pro Kanal und mehr Ausgangsleistung liefert. Mit Schäden durch Überlastung der Endstufe ist nur dann zu rechnen, wenn Sie über längere Zeit mit sehr hoher Lautstärke hören und der Verstärker keinen Überlastschutz besitzt. Informieren Sie sich hierüber am besten in der Gebrauchsanleitung des Verstärkers, und achten Sie auf freie Kühlluftzirkulation für die Endstufen.
  • Welche Verstärkerleistung passt zu meinen Lautsprechern?

    Verstärker und Lautsprecher werden nach der Norm sehr unterschiedlich spezifiziert:
    Bei Verstärkern erfolgt die Spezifizierung der Ausgangsleistung mit einem gerade noch unverzerrten Sinus-Dauerton; bei Lautsprechern wird die (Langzeit-)Belastbarkeit mit einem Musik-ähnlich geformten Rauschsignal spezifiziert. Die zugehörigen Spitzenwerte liegen beim Sinus doppelt so hoch, beim Rauschsignal jedoch mindestens viermal so hoch. ELAC-Lautsprecher vertragen kurzzeitig Pegel deutlich über der normgerechten Belastbarkeitsangabe. Verstärker können hingegen auch kurzzeitig nur wenig mehr als ihre Nennleistung mobilisieren; darüber tritt harte Signalbegrenzung (Clipping) auf. Eine exakte Zuordnung Verstärkerleistung/Lautsprecherbelastbarkeit ist nicht möglich.
    Für alle ELAC-Lautsprecher gibt es daher die Angabe „empfohlene Verstärkerleistung“ (von...bis), um eine sinnvolle Kombination zu ermöglichen. Der untere Wert soll die Mindestleistung für „gehobene Zimmerlautstärke“ unter typischen Hörbedingungen markieren; hierbei sind geringe Leistungen ausreichend. Mit dem oberen Leistungswert ist sichergestellt, dass auch bei den höchsten für den Lautsprecher noch zuträglichen Pegeln der Verstärker nur selten in die Begrenzung fährt. Wegen der schwankenden Natur von Audiosignalen sind auch hier die Angaben nur als Anhaltspunkt zu verstehen.
  • Wieviel Garantie gibt es auf ELAC-Lautsprecher?

    Die Gewährleistungs- bzw. Garantiebedingungen richten sich prinzipiell nach den in den jeweiligen Ländern geltenden Gesetzen bzw. nach den Regeln der ELAC-Landesvertretungen. Wenn Sie nicht in Deutschland gekauft haben bzw. woh­nen, informieren Sie sich bitte bei ihrem Fachhandelspartner über die jeweiligen Modalitäten.
    In Deutschland bietet die ELAC Electroacustic GmbH außer der gesetzlichen Gewährleistungsfrist von 2 Jahren für alle passiven Lautsprecher eine Werksgarantie von 5 Jahren an. Für aktive Produkte und der damit verbundenen Nutzung von Halbleiter-Bauteilen ist dies leider nicht möglich. ELAC verpflichtet sich aber, für diese Geräte und auch für die komplexen Geräte der AIR-X Produktfamilie (aktive Lautsprecher mit Funktechnik) Ersatzteile für eine 3-jährige Zeit nach dem Datum der letzten Produktion vorzuhalten.


  • Während einer Fete ist mein Lautsprecher einfach ausgegangen. Zugegeben, es war zuletzt schon recht laut. Muss ich befürchten, dass der Lautsprecher jetzt kaputt ist?

    In der Regel ist eine Überlastung, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, bei ELAC-Lautsprechern kein Problem, denn alle ELAC Lautsprecher sind mit einer sog. reversiblen Sicherung - auch „Polyswitch“ genannt - ausgestattet. Diese Sicherung sorgt dafür, dass sich der Lautsprecher bei Überlastung selbst schützt, indem er sich abschaltet. Wird der Lautsprecher dann ein paar Minuten lang nicht betrieben, schaltet er sich auch selbständig wieder ein. Gegen schlagartige Überlastungen (Karaoke-Party, Verstärker ist beim Einschalten voll aufgedreht, Mikrofon fällt auf den Fußboden) kann der Polyswitch den Lautsprecher allerdings meist nicht schützen.
  • Wozu benötige ich die ELAC Bassreflex-Verschlüsse?

    Mit Hilfe der ELAC Bassreflex-Verschlüsse ergibt sich die Möglichkeit, die Basswiedergabe im Raum den speziellen räumlichen Gegebenheiten anzupassen. Oftmals wird man von den eigenen räumlichen Gegebenheiten gezwungen, Lautsprecher an raumakustisch ungünstigen Positionen zu platzieren (z.B. sehr wandnah oder gar in Nischen). Hierdurch erhält man u.U. zu viel Bass oder zumindest unkonturierten Bass. Eine präzisere Basswiedergabe kann bei wandnaher Aufstellung oder in kleineren Räumen durch den Einsatz der ELAC Bass-Control-Verschlüsse erreicht werden.Verschließen Sie hierzu die Bassreflexöffnung auf der Rückseite Ihres Lautsprechers, so reduziert sich die Basswiedergabe merkbar. Man führt dazu den Bass-Control-Verschluss so weit in das Rohr ein, bis er bündig mit der Gehäuserückseite abschließt. Zur Feinabstimmung kann bei segmentierten ELAC-Bass-Control-Verschlüssen das Innenteil einzeln entfernt werden. Hierdurch erreicht man einen reduzierten Effekt.
  • Mein Lautsprecher spielt so dumpf, obwohl ich den Lautsprecher ganz sicher nicht überlastet habe. Ist der Hochtöner defekt?

    Nein. In den meisten Fällen ist lediglich eine Schraubklemme auf dem Anschlussterminal nicht richtig festgeschraubt. Hierdurch hat die Bi-Wiring-Brücke keinen ausreichenden Kontakt mit dem Mittel-/Hochton-Zweig. Somit spielt nur noch der Tieftöner. Abhilfe: Vergewissern Sie sich, dass alle Klemmen richtig festgeschraubt sind bzw. ziehen Sie ggf. die Klemmen fest.
  • Mein Lautsprecher spielt überhaupt keinen Bass, obwohl ich den Lautsprecher ganz sicher nicht überlastet habe. Ist der Tieftöner kaputt?

    Nein. In den meisten Fällen ist lediglich eine Schraubklemme auf dem Anschlussterminal nicht richtig festgeschraubt. Hierdurch hat die Bi-Wiring-Brücke keinen ausreichenden Kontakt mit dem Tiefton-Zweig. Somit spielt nur noch der Mittel-/Hochton-Zweig. Abhilfe: Vergewissern Sie sich, dass alle Klemmen richtig festgeschraubt sind bzw. ziehen Sie ggf. die Klemmen fest.

Fragen zu aktiven Subwoofern

  • Wenn ich fernsehe, schaltet sich der Subwoofer ab und zu mit einem Plopp-Geräusch aus und wieder ein. Ist er defekt?

    Nein. Höchstwahrscheinlich ist der Subwoofer nur über eine Cinch-Leitung mit dem Surround-Verstärker (LFE Out oder Sub Out) verbunden. Bei den meisten Surround-Receivern führt dieser Ausgang bei reinen Sprach-Passagen (z.B. während der Nachrichten) kein Signal (je nach Einstellungen im Menü des Surround-Verstärkers). D.h., der Subwoofer schaltet sich nach Ablauf der Ausschaltverzögerung (ca. 15 Min.) automatisch aus. Dann beginnt ein Entladevorgang im Gerät. Kommt nun aber nach sehr kurzer Zeit wieder ein Bass-Signal über die Cinch-Verbindung, schaltet sich der Subwoofer sofort wieder ein, obwohl der Entladevorgang noch nicht beendet ist. Ein Plopp-Geräusch wird hörbar. Dies ist ganz normal und für das Gerät unschädlich. Man kann aber die Ursache bekämpfen, indem man eine (zusätzliche) Lautsprecherleitung vom Center-Ausgang des Surround-Receivers zum Center-Lautsprechereingang des Subwoofers legt. Somit ist gewährleistet, dass sich der Subwoofer auch während reiner Sprach-Passagen nicht abschaltet, da der Center-Kanal nahezu stetig Signal führt. Dieses Signal verhindert dann wirklungsvoll das Abschalten des Subwoofers.

    Man kann aber auch die Einschaltautomatik ausschalten, indem der Mode-Schalter nicht auf „AUTO“ sondern auf „ON“ gestellt wird.
  • Mein Subwoofer spielt gar nicht oder nur manchmal mit. Manchmal brummt er auch nur. Ist er defekt?

    In den meisten Fällen liegt lediglich ein Wackelkontakt vor. Oftmals tritt dieser Fehler erst nach Jahren problemlosen Spielens auf. In diesem Fall ist wahrscheinlich die Masse des Cinch-Steckers (der umlaufende Kontaktring) korrodiert. Säubern Sie diesen mit Hilfe einer kleinen Messingdrahtbürste o.ä. und vergewissern Sie sich, dass der Stecker mit ausreichend Reibung in die Buchse eingeführt werden muss.

  • In meinem Surroundsystem höre ich überhaupt keinen Bass über den Subwoofer. Der Bass wird nur von den Hauptlautsprechern wiedergegeben. Ist der Subwoofer falsch eingestellt?

    Wenn der Surround-Receiver, an den der Subwoofer angeschlossen ist, eine automatische Einmessfunktion anbietet und diese auch genutzt werden soll, muss der Mode-Schalter des Subwoofers während des Einmessvorganges auf Stellung „ON“ stehen, nicht auf „AUTO“. Der Subwoofer benötigt im „AUTO“-Modus eine gewisse Zeit, um sich nach Eintreffen eines Signals einzuschalten. Diese Zeit reicht aus, dass der Surround-Receiver den Subwoofer nicht erkennt.
    Hat der Surround-Receiver keine automatische Einmessfunktion und es wird trotzdem kein Bass-Signal über den Subwoofer wiedergegeben, so liegt vermutlich ein Konfigurationsfehler im Menü des Surround-Receivers vor (z.B. Einstellung „SUBWOOFER = NO“ o.ä.). Konfigurieren Sie in diesem Falle das Menü im Surround-Receiver neu und stellen Sie sicher, dass der Subwoofer dort aktiviert ist.
    Bei Anschluss einer Satelliten/Subwoofer-Anlage an einen Surround-Receiver muss bei einigen Fabrikaten die Konfiguration „2.1“ eingestellt werden, damit der Subwoofer angesprochen wird.
  • Kann mein Verstärker Schaden nehmen bzw. überlastet werden, wenn ich den Subwoofer parallel zu den Lautsprechern anschließe?

    Nein. Der Verstärker wird durch das parallele Anschließen des Subwoofers zu den Lautsprechern nicht zusätzlich belastet, da die Eingangselektronik des Subwoofers lediglich die Spannungsinformationen abgreift und keine zusätzliche Leistung in Anspruch nimmt.

Fragen zu vollaktiven Systemen, wie z.B. 2.1 MicroMagic Set

  • Kann ich die ELAC Vollaktivlautsprecher auch an meinem Flachbild-Fernseher betreiben?

    Ja! Dies stellt eine sehr sinnvolle Kombination dar. Zur Verbesserung des Fernsehtones aktueller Flachbildfernseher lassen sich die ELAC Produkte hervorragend einsetzen.Schließen Sie Ihre ELAC Komponenten optimalerweise an einen lautstärkeregelbaren Line-Ausgang Ihres Fernsehers an, oder - falls dieser nicht angeboten wird - an einen lautstärkeregelbaren Kopfhörerausgang, alle nötigen Adapter liegen bei.

  • Wenn ich meine vollaktiven Lautsprecher mit meiner AV-Anlage verbinde, höre ich ein Brummen. Gibt es Abhilfe?

    Ja! Das Brummen ist das Resultat einer sog. Brummschleife. Diese kann entstehen, sobald mehrere Geräte innerhalb einer Anlage mit dem Schutzleiter („Erde“) verbunden sind. Dieser Fehler tritt hauptsächlich in Kombination mit PCs bzw. Notebook-Computern, aber auch mit Satelliten-, Kabel- oder terrestrischen Tunern bzw. Receivern auf, deren Verbindungen zum Schutzleiter (z.B. über die Antenne) sich weit weg von den Schutzleiteranschlüssen der anderen Geräte in der Anlage befinden.

    Abhilfen:
    • Versuchen Sie zunächst, alle geerdeten Geräte an derselben Steckdose zu betreiben. Dies ist oftmals schon ausreichend.

    • Im Zubehörhandel gibt es sog. „Mantelstromfilter“, die man in die Antennenleitungen der Satelliten-, Kabel- oder terrestrischen Empfänger einschleift und somit vom Schutzleiter entkoppelt.

    • Ebenfalls im Zubehörhandel erhältlich sind sog. „NF-Entstörfilter“, die das Schutzleiterpotenzial zwischen Quelle (z.B. Fernseher) und Wiedergabekette (z.B. MicroSUB 2010 BT mit Satelliten) entkoppeln.
  • Kann ich mein 2.1 MicroMagic Set auch am 12 V-Bordnetz meines PKWs, Bootes oder Caravans betreiben?

    Ja! Im Zubehörhandel gibt es sog. DC/DC-Wandler, auch „Universal Notebook KFZ Adapter“ genannt. Diese setzen die 12 V des Bordnetzes auf die 16 V, die unsere vollaktiven Systeme benötigen, herauf. Achten Sie beim Kauf lediglich darauf, dass bei einer Ausgangsspannung von 16 V ein Strom von min. 4 A bereit gestellt werden kann, bzw. eine Leistung von min. 60 W angeboten wird.
  • Können die kompakten ELAC Vollaktivlautsprecher auch zur Beschallung von großen Räumen eingesetzt werden?

    Die ELAC Vollaktivlautsprecher sind in der Lage, trotz ihrer sehr kompakten Gehäuse, Bass und sogar Tiefbass zu erzeugen. Bei besonders großen Räumen hilft eine wandnahe Aufstellung, bei der man Bass hinzu gewinnt.
  • Warum sind die kompakten ELAC Aktivlautsprecher im Aluminium-Gehäuse untergebracht?

    Da ein Merkmal der kompakten ELAC Aktivlautsprecher die - im Vergleich zu Ihrer Leistung - geringen Gehäuseabmessungen sind, gleichzeitig aber eine hohe Stabilität und Resonanzarmut der Gehäuse gewährleistet sein müssen, fiel die Wahl auf Aluminium.
    Durch das kleine Bauvolumen entstehen im Gehäuse große Drücke, die durch das Gehäuse abgefangen werden müssen. Ein akustisch gleichwertiges Gehäuse aus MDF würde sehr viel größer werden. Außerdem bietet Aluminium die positive Eigenschaft einer Abschirmung gegen elektromagnetische Störungen.

Fragen zum MicroSub 2010.2

  • Tiefbass unter 40 Hz aus einem so kleinen Gehäuse. Wie geht das?

    Es ist durchaus möglich, Bass auch aus kleinen Gehäusen erklingen zu lassen (Extrembeispiel: Kopfhörer). Durch großen Hub der Tieftöner, eine ausreichend große bewegte Masse, einen starken Magnetantrieb, sowie durch eine angepasste Ansteuerung durch Aktivelektronik, kann die Physik bis an ihre Grenzen ausgereizt werden.
  • Kann ich den MicroSUB 2010.2 auch als „normalen“ Subwoofer einsetzen?

    Ja! Dies ist möglich. Die Satellitenausgänge werden in diesem Falle einfach nicht beschaltet. Somit steht im Bassbereich mehr Energie für die eingebauten Tieftöner zur Verfügung.Soll der MicroSUB 2010.2 an einem LFE- (oder Mono-) Anschluss eines Surroundreceivers betrieben werden, so empfiehlt es sich, einen „Y-Adapter“ zu verwenden, der dann den linken und rechten Eingang mit dem Basssignal versorgt.

    Ansonsten eignet sich der MicroSUB 2010.2 auch hervorragend als Ergänzung zu kleinen Regallautsprechern (z.B. auch für ELAC 312).

Fragen zum Thema Bluetooth

  • Was ist eigentlich Bluetooth®?

    Die Bluetooth® Funktechnologie ist eine Kurzstrecken-Funkverbindung, die auf einer Frequenz von 2,4 GHz arbeitet. Die maximale theoretische Reichweite beträgt ca. 100 m, wobei diese stark von der Umgebung und von der Leistung des jeweiligen Senders abhängig ist. In geschlossenen Räumen sinkt die Sendeleistung auf Grund von im Raum stehenden Objekten, die für die Funkwellen Hindernisse oder Absorber darstellen, stark ab. Man unterscheidet zwischen drei Reichweite-Klassen:

    1. Klasse    Reichweite 100 m
    2. Klasse    Reichweite 20 m
    3. Klasse    Reichweite 10 m

    (Diese Angaben gelten für eine freie Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger.)

    Mit Hilfe der Bluetooth® Funktechnologie können Dateien und Informationen zwischen verschiedenen Geräten ausgetauscht werden. Klassische Anwendungen sind z.B.:

    Mobiltelefon - PC (Synchronisation, Telefonbuch u. Termine)
    PDA - PC (Synchronisation, Termine)
    Tastatur / Maus - PC (drahtlose Bedienung des PCs)
    Headset - Mobiltelefon (Telefonieren ohne Handy am Ohr)

    Die aktuelle Bluetooth®-Version ist die Version 2.1 EDR (Enhanced Data Rate).
  • Wie funktioniert die drahtlose Musikübertragung per Handy?

    Wenn Sie ihr Mobiltelefon als Audioquelle nutzen möchten, sollten Sie als erstes in Erfahrung bringen, ob das weiter unten erwähnte A2DP-Profile unterstützt wird. In der Regel sollte dies bei allen Geräten ab Baujahr 2008 der Fall sein. Für Details schauen Sie bitte in der Bedienungsanleitung Ihres Mobiltelefons nach. Der vollaktive ELAC BT Speaker befindet sich ständig im sog. AUTO-PAIR-Modus. Hiermit ist eine maximale Flexibilität beim Synchronisieren mit dem Bluetooth®-Sender gewährleistet. Es sind somit keine schwierigen Tastenkombinationen zu drücken.
    Sie müssen lediglich Ihren Bluetooth®-Sender einmalig nach neuen Bluetooth®-Geräten suchen lassen (schauen Sie bitte in der Bedienungsanleitung Ihres Bluetooth®-Senders nach, wie dies zu bewerkstelligen ist). Es kann dann sein, dass auf dem Bildschirm Ihres Bluetooth®-Senders ein Zugangscode angefordert wird. Geben Sie bitte einfach „0000“ (viermal die Null) ein. Sofort danach sollten Sie den im ELAC Speaker eingebauten Bluetooth®-Empfänger mit dem Schriftzug „ELAC BT Speaker“ in der Bluetooth®-Geräteliste Ihres Bluetooth®-Senders finden und ihn dann dort auch aktivieren können.
    Bei einem Bluetooth®-fähigen Mobiltelefon sowie bei einem Bluetooth®-fähigen mp3-Player wird der Bluetooth®-Empfänger als Stereo-Kopfhörer (Headset) erkannt. Die Musikausgabe wird dann im Sender direkt auf den Bluetooth®-Empfänger umgeleitet. Der Ton kommt dann automatisch aus dem ELAC BT Speaker und wird nicht mehr über den im Sender eingebauten Lautsprecher (oder dessen Kopfhöreranschluss) ausgegeben. Aus diesem Grunde werden ab dann sowohl Signaltöne eines Mobiltelefons, als auch ankommende Sprachsignale über den ELAC Lautsprecher wiedergegeben.
  • Ist eine Bluetooth®-Übertragung auch vom Computer aus möglich?

    Ja, auch hier ist eine Bluetooth®-Übertragung möglich. In einem Desktop-PC ist in den meisten Fällen kein Bluetooth®-Modul vorhanden. Doch für wenig Geld sind Bluetooth®-Module in Form von USB-Sticks erhältlich. Solch ein Stick muss lediglich in den USB-Port des PCs gesteckt werden und schon ist der Computer Bluetooth®-fähig. Bei Laptop- bzw. Notebook-Computern gibt es die unterschiedlichsten Ausstattungsvarianten (mit und ohne Bluetooth®-Modul). Informieren Sie sich bitte zunächst in ihrer Bedienungsanleitung, ob in ihrem Laptop bzw. Notebook bereits ein Modul enthalten ist, bevor Sie ein neues kaufen. Windows® XP und Windows® Vista™ liefern zwar eigene Treiber für ein Bluetooth®-Modul mit, doch diese laufen unter beiden Systemen nicht immer einwandfrei, und die Bedienung ist nicht einfach. Zu jedem Bluetooth®-Stick wird ein Bluetooth®-Treiber mitgeliefert.
    Unsere Erfahrungen im Umgang mit diversen Bluetooth®-Treibern zeigen, dass die sog. Bluetooth®-Stacks von TOSHIBA, BlueSoleil und BROADCOM® (Widcomm) am problemlosesten laufen. Die beiden zuerst erwähnten werden mit einem Großteil der am Markt befindlichen Sticks verkauft und haben sich bewährt.

    Achtung: Die Bluetooth®-Stacks stehen auch zum freien Download bereit, können jedoch nur in Verbindung mit dem richtigen Bluetooth®-Stick freigeschaltet werden, ansonsten laufen diese nur als eingeschränkte Demo-Versionen.
  • Was ist A2DP?

    A2DP (Advanced Audio Distribution Profile) ist ein Übertragungsprofil innerhalb des Bluetooth®-Standards, welches es ermöglicht, Stereo-Audio-Signale in hoher Qualität via Bluetooth® zu übertragen. Hierzu werden 1 Sender („Source“) und 1 Empfänger („Sink“) benötigt.
    A2DP ist erst seit der Erhöhung der Übertragungsrate auf EDR (Enhanced Data Rate) möglich. Frühere Übertragungsraten boten eine Übertragungsgeschwindigkeit von 732,1 kBit/s. Mit der neuen EDR Technologie sind Geschwindigkeiten von bis zu 2,1 MBit/s möglich (Zum Vergleich: Die Abtastrate einer CD liegt bei 1,4 MBit/s). Theoretisch kann mit der Bluetooth® Funktechnologie also die 1.5-fache Datenrate erreicht werden, verglichen mit einer CD-Übertragung. Unterstütze Dateiformate sind:

    MPEG 1 / 2, MPEG 2 / 4, ACC, ATRAC.
  • Gibt es noch andere Audio Übertragungsprofile?

    Ja! Es ist via Bluetooth® möglich, auch andere Profile zu nutzen um Audiodaten zu übertragen.
    Diese Profile nennen sich HFP (Hands-Free-Profile) und HSP (Headset-Profile). Beide wurden ursprünglich für das Freihandtelefonieren entwickelt. Da beim Telefonieren lediglich der Frequenzbereich der Sprache wichtig ist und keine hohe Audioqualität nötig ist, sind beide Profile nicht für eine Musikübertragung geeignet. Manche älteren Mobiltelefone, die nur diese beiden Protofile unterstützen, lassen sich trotzdem mit dem ELAC Bluetooth® Lautsprecher verbinden und senden die Audiodaten über diese Profile, jedoch ist die erreichbare Klangqualität sehr schlecht.
  • Warum stockt die Wiedergabe bei Übertragung einer WAV Datei?

    Wenn Sie eine WAV-Datei per A2DP übertragen, kommt es zu Aussetzern während der Übertragung, da die Datendichte einer WAV-Datei keinen Raum für Korrektur- und Konvertierungs-Maßnahmen während der Übertragung lässt. Um eine schnelle und flüssige Übertragung zu gewährleisten, konvertiert die Bluetooth® Hardware die Audiodaten vor dem Versenden in ein komprimiertes Audioformat. Doch mit dem Format WAV ist eine schnelle Konvertierung nicht möglich, das Resultat ist ein stockendes Audiosignal. Daher sollten sie alle Audiodaten in das „Bluetooth®-freundliche“ mp3-Format umwandeln, um ungestört die Musik genießen zu können.
  • Wie kann ich WAV in mp3 umwandeln?

    Damit eine problemlose Musikübertragung zwischen der Bluetooth® Quelle und dem ELAC Bluetooth® Lautsprecher stattfinden kann, sollten Sie die Musik, die Sie abspielen möchten, in das mp3-Format umwandeln. Für diese Umwandlung benötigen Sie eine Software, die diese Aufgabe für Sie erledigt. Eine sehr gut geeignete Software ist die kostenpflichtige Nero Suite. Sie kann Musik von einer Audio-CD entweder im WAV Format speichern, oder diese gleich in das mp3 Format umwandeln und dann speichern.
    Diese Funktionen können aber auch gute Freeware-Programme erledigen.

    •  AudaCity (Freeware, benötigt zusätzlich noch den - ebenfalls kostenlosen - mp3-Encoder „LAME“)
    • CDex (Freeware)
    • Free Audio Converter (Freeware)
    • ABC Amber Audio Converter (Freeware)
    Alle hier aufgelisteten Programme sind über jede Suchmaschine schnell zu finden. Eine weitere Bezugsquelle ist z.B. die Internetseite www.chip.de.
  • Welche Datenrate sollte ich bei der Umwandlung nutzen?

    Um ein Mindestmaß an Audioqualität auch für komprimiertes Audiomaterial (hier mp3) zu gewährleisten, sollte die - nahezu bei allen Encodern einstellbare - Bitrate nicht zu klein gewählt werden. Eine Datenrate von 192 kBit/s ist einer Datenrate von 128 kBit/s vorzuziehen.
    Wenn Sie sich völlig sicher sind, dass es in Ihrer direkten Umgebung keine weiteren Bluetooth®-Sender oder -Empfänger gibt, die für einen erhöhten Verkehr im 2,4 GHz-Band sorgen, können Sie eine Datenrate von 256 kBit/s wählen.
    Sobald sich jedoch mehrere Bluetooth®-Geräte im Einsatz befinden, kann es passieren, dass eine Datenrate von 256 kBit/s zu viel Kapazität des Funknetzes in Anspruch nimmt, welche nicht zur Verfügung gestellt werden kann; es kommt zu einem stockenden Audiosignal.
    Eine Datenrate von 192 kBit/s ist ein guter Kompromiss zwischen guter Audioqualität und einer reibungslosen Funkübertragung und sollte aus diesem Grund bevorzugt verwendet werden.
  • Was mache ich falsch, wenn die Bluetooth®-Übertragung rauscht?

    Wenn das übertragene Audiosignal über Bluetooth® rauscht, kann dies zwei Gründe haben:

    • Die Audiosignale werden nicht über A2DP, sondern über ein falsches Profile übertragen (z.B. HFP oder HSP, siehe auch andere Audio Übertragungsprofile)

    oder aber

    • Die Qualität der zu übertragenden mp3-Datei ist zu gering (≤ 128 kBit/s).

  • Ist eine Bluetooth®-Übertragung auch vom Apple™ iPhone und vom Blackberry Smartphone aus möglich?

    Ja! Sofern Sie das iPhone 3G (oder iPhone 3GS) verwenden, müssen Sie lediglich ein Update des Betriebssystems auf Version 3.0 durchführen. Dieses geschieht in der Regel automatisch und völlig kostenfrei, wenn Sie Ihr iPhone mittels iTunes synchronisieren. OS 3.0 unterstützt das hochwertige Audio Übertragungs-Profil A2DP.
    Für ältere iPhone-Modelle gibt es von der Firma Brando den externen Adapter „Infinxx AP23“, der das iPhone in die Lage versetzt, per Bluetooth®-Profile A2DP Musik zu übertragen. Der Adapter wird einfach in den Extension-Slot des iPhones eingesteckt, schon kann es losgehen.
    Für das Blackberry Smartphone benötigen Sie die Device Software ab Version 4.5, welche kostenlos von der Blackberry-Webseite heruntergeladen werden kann. Diese unterstützt ebenfalls das hochwertige Audio Übertragungs-Profil A2DP.
  • Ist es möglich, mehrere Bluetooth®-fähige vollaktive Lautsprecher von einem Sender aus mit Musik zu versorgen?

    Nein! Leider ermöglicht das Bluetooth®-Protokoll keine Multipoint-Übertragung, es kann immer nur EIN Sender mit EINEM Empfänger kommunizieren und eine Stereo-Übertragungsstrecke bilden.
  • Gibt es eine Möglichkeit, das Musiksignal von meiner Stereoanlage aus per Bluetooth® an den vollaktiven Lautsprecher zu übertragen?

    Ja! Es gibt im Fachhandel Bluetooth®-Sender als Zubehör, diese lassen sich dann per RCA- oder Klinken-Eingang mit der Stereoanlage verbinden und senden dann das Musiksignal zum Bluetooth®-Empfänger. Derartige Sender findet man auch im Internet. Geben Sie als Suchbegriff in einer Suchmaschine einfach „Bluetooth Audio Transmitter“ oder „Bluetooth HiFi Sender“ ein. Achten Sie bitte darauf, dass der Sender das A2DP Profile unterstützt.

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